{"id":1274,"date":"2023-05-23T02:10:09","date_gmt":"2023-05-23T00:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/mkstein.de\/wp\/?p=1274"},"modified":"2023-05-23T16:09:10","modified_gmt":"2023-05-23T14:09:10","slug":"phantastischer-montag-fundstueck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mkstein.de\/wp\/?p=1274","title":{"rendered":"Phantastischer Montag: Fundst\u00fcck"},"content":{"rendered":"\n<p>(<em>2023 widmen wir uns den unterschiedlichsten Genres der Phantastik, im Mai ist es Urban Fantasy.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir mit einem Irrtum, dem auch andere magische Wesen durch die impertinenten Erz\u00e4hlungen der Menschen \u00fcber uns aufsitzen: unser Name. Wir sind weder Elfen, noch Elfinnen. Wir sind keine Feen und keine Elf*innen. Wir sind Elfyr. Eine Bezeichnung f\u00fcr alle Geschlechter, einschlie\u00dflich derer, die wir selbst vielleicht erst noch entdecken werden. Wir nehmen keineswegs an, dass wir bereits alles wissen (obwohl wir schon sehr, sehr lange leben &#8211; die Existenz der Menschheit ist ein Witz dagegen).<br><br>Merkt euch das endlich. Gerade in einer diversen Stadt wie Berlin sollte das doch m\u00f6glich sein. Wenigstens unter uns magischen Gesch\u00f6pfen. Unter uns ist schlie\u00dflich auch klar, dass wesentlich gravierendere Irrt\u00fcmer \u00fcber uns im Umlauf sind. Zum Beispiel diese Behauptung, es existiere ein \u201ehelles\u201c und ein \u201edunkles\u201c Volk von uns, meistens in Kombination mit den Attributen \u201egut\u201c und \u201eb\u00f6se\u201c.<br><br>Nummer eins: Wir leben nicht in solchen Gegens\u00e4tzen und Binarit\u00e4ten.<br>Nummer zwei: H\u00f6rt auf, eure Vorurteile und wirren Annahmen auf uns zu \u00fcbertragen. Weder ist hell gleichbedeutend mit gut, noch ist dunkel gleichbedeutend mit b\u00f6se. Dunkel und hell k\u00f6nnen sich auf Lichtverh\u00e4ltnisse und Farben beziehen. Gut und b\u00f6se sind Eigenschaften, f\u00fcr die denkende Gesch\u00f6pfte sich bewusst entscheiden k\u00f6nnen. Das ist doch wirklich sehr leicht zu begreifen.<br>Nummer drei: Denken hilft. Wirklich.<br><br>Luft holen.<br>Durchatmen.<br><br>Schon gut, schon gut, ich bin ganz ruhig. Schlie\u00dflich sind wir hier f\u00fcr eine Geschichte. Und die beginnt jetzt. Es war ein fr\u00fcher Morgen, diese Zeit, in der die letzten Feiernden aus den Clubs nach Hause taumeln und sich mit denen mischen, die schon zur Arbeit unterwegs sind (selbst an einem Sonntag, schlie\u00dflich sind wir hier in einer Gro\u00dfstadt, die keine wirkliche Feiertagsruhe kennt und irgendwer muss immer arbeiten). Das Morgenlicht f\u00e4rbte sich allm\u00e4hlich blau ein, erstes Sonnenlicht kitzelte den Horizont dort, wo er in der Stadt sichtbar war. Ich lehnte am Gel\u00e4nder des Wullenweberstegs (Wer bitte nennt eine Br\u00fccke einen Steg?! Menschen.) und verlor mich im silbrig-grauen Wasser der Spree, in dem Kr\u00e4useln und Kreiseln des Wassers, in den dunklen Rufen der Kr\u00e4hen hoch \u00fcber mir. Ich mag Br\u00fccken fr\u00fch am Morgen nach einer durchtanzten Nacht. Alles scheint so friedlich, so voller M\u00f6glichkeiten.<br><br>Vor mir lag ein Tag ohne Verpflichtungen. Ich w\u00fcrde mir eine Weide am Ufer aussuchen, mich im Schatten ihrer elegant zum Wasser geneigten \u00c4ste ausstrecken und zwischen ihren zartgr\u00fcnen Bl\u00e4ttern hindurch in den blauen Himmel blinzeln. Mich vielleicht mit einer Kr\u00e4he unterhalten, einem Star, einer Schwalbe oder mir von den Spatzen den neuesten Klatsch zutragen lassen (Spatzen wissen \u00fcber alles Bescheid, was in dieser Stadt so vorgeht, wirklich alles). Mehr Pl\u00e4ne hatte ich f\u00fcr diesen Tag nicht. Und auch keine Eile, sie in die Tat umzusetzen.<br><br>Na gut, ich habe gelogen. Eine Verpflichtung hatte ich. Bis zum Abend musste ich eine Entscheidung treffen. Und ich hoffte, ein Tag voller Tr\u00e4umerei w\u00fcrde das leichter machen. Wenn ich den ganzen Tag \u00fcber nicht an diese eine Sache dachte, w\u00fcrde ich am Abend wissen, wie ich mich entscheiden wollte. Die hohe Kunst der Ablenkung, w\u00e4hrend das Unterbewusstsein das Problem w\u00e4lzt und zu einer Entscheidung kommt.<br><br>Zumindest stellte ich mir das so vor. Ich beugte mich \u00fcber das Gel\u00e4nder und spuckte ins Wasser, sah dem Spuckeklumpen zu, wie er aufs Wasser tatschte. Ich kannte diesen Fluss noch aus Zeiten ohne steinerne Uferbegrenzungen, als die Stadt noch keine Stadt gewesen war. Sie und ich, wir hatten keine Geheimnisse voreinander, waren zusammen aufgewachsen, \u00e4lter geworden, zerr\u00fcttet, grau und bunt.<br><br>Schnell blickte ich mich nach allen Seiten um. F\u00fcr den Moment war ich (bis auf die V\u00f6gel) allein. Mit einem weiten Sprung setzte ich \u00fcber das Gel\u00e4nder und landete auf der rechten Uferseite (nicht nachmachen, wenn du ein Mensch bist, das k\u00f6nnte t\u00f6dlich enden). Das Ufer war hier zwar gerade eine Baustelle, aber an einem Sonntag blieb die sogar in einer Stadt wie Berlin ruhig. Ich zog die Schuhe aus und dr\u00fcckte die F\u00fc\u00dfe ins k\u00fchle Gras, schlenderte bis zu der Weide, deren l\u00e4ngste \u00c4ste das Wasser ber\u00fchrten. Unter ihr streckte ich mich aus.<br>K\u00fchles Gras kitzelte meinen Nacken und in der Erde darunter sp\u00fcrte ich die Vibrationen der Stadt. Die t\u00e4nzelnden, schweren, schlurfenden, schnellen Schritte derjenigen, die zu Fu\u00df unterwegs waren. Das grelle, greinende Grollen der U-Bahnen, w\u00e4hrend \u00fcber mir die Fr\u00fchlingsbl\u00e4tter der Weide schimmerten, der Wind in ihnen rauschte. Weiter unten glucksten kleine Wellen gegen die Steinmauer, und die Spatzen erz\u00e4hlten einander die Beobachtungen aus der Nacht.<br><br>Erst h\u00f6rte ich ihnen nicht wirklich zu, f\u00fcgte ihre Stimmen in das Ger\u00e4uschmuster der Stadt ein, die allm\u00e4hlich lauter wurde und wacher. Aber als einer der Spatzen auf meinem Handr\u00fccken landete und mich laut antschilpte, zerfiel das Muster in alle Einzelteile. Ich blinzelte. Blickte ihn an. \u201eWas ist?\u201c Was ich dann h\u00f6rte, lie\u00df mich auffahren, und der Spatz flatterte davon, emp\u00f6rt tschilpend \u00fcber die abrupte Bewegung. \u201eHalt! Warte! Sag das nochmal!\u201c Aber der Spatz flog schon zwischen den Weidenbl\u00e4ttern hindurch und alle anderen schlossen sich an, schossen davon. Flatterhafte Bande!<br><br>Ich rieb mir die Kratzer auf dem Handr\u00fccken, die Spatzenkrallen dort hinterlassen hatten. Langsam stand ich auf. Wenn es stimmte, was der Spatz gesagt hatte, musste ich dem nachgehen. Sofort. Ich nahm mir nicht einmal die Zeit, die Schuhe wieder anzuziehen, verknotete schon im Laufen ihre Schn\u00fcrsenkel miteinander und warf sie mir \u00fcber die Schulter, eilte weiter am Ufer entlang. Mir schwirrten so viele Fragen durch den Kopf, dass einzelne Worte jede Bedeutung verloren. Ich rannte die Stufen der n\u00e4chsten Br\u00fccke hinauf, hetzte die Stra\u00dfe am Ufer entlang, tauchte dann tiefer in das Stra\u00dfengeflecht ein, lie\u00df den Fluss hinter mir zur\u00fcck.<br><br>Kurz darauf war ich da, in der k\u00fcrzesten Allee Berlins, gerade einmal so lang wie die Kirche, die daran steht, breit ist. Ich stoppte. Denn hier war mehr los als am Ufer. Immerhin gab es keinen Gottesdienst (was f\u00fcr ein Wort &#8211; von dem ganzen Konzept dahinter mal ganz zu schweigen). Ich legte den Kopf zur\u00fcck und starrte den Kirchturm hinauf. Soweit hatten die Spatzen recht gehabt: weit oben hockte ein Turmfalke. Er legte den Kopf schr\u00e4g, sp\u00e4hte umher, bevor er die Fl\u00fcgel ausbreitete und schnell davonflog. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wie ich unauff\u00e4llig dort hochkam, um den Nistplatz zu finden. Unsichtbarkeit w\u00e4re n\u00fctzlich gewesen, geh\u00f6rt aber leider nicht zu meinen F\u00e4higkeiten. Also spazierte ich um die Kirche herum, suchte ebenso nach meiner Geduld wie nach einer unbeobachteten Stelle. Ich musste den Nistplatz der Falken erreichen, bevor die Menschen ihn bemerkten.<br><br>An der R\u00fcckseite wuchsen einige B\u00e4ume nah genug, dass sie mich vor Blicken sch\u00fctzen w\u00fcrden &#8211; fast bis zum Dach. Alles, was ich brauchte, war ein bisschen Gl\u00fcck. Und das immerhin kann meine Spezies beeinflussen. Ich murmelte schnell die Worte vor mich hin, strich \u00fcber die Rinde der B\u00e4ume und bat sie um Hilfe. Schlie\u00dflich nahm ich einen auf dem Boden liegenden Zweig und zeichnete die n\u00f6tigen Symbole in die Erde an den F\u00fc\u00dfen der B\u00e4ume. Jetzt blieb mir nur noch, die Wand hochzuklettern. \u201eSei mir eine gute Freundin, einverstanden?\u201c, sagte ich und suchte nach L\u00fccken und Rissen im Mauerwerk, die mir Halt bieten w\u00fcrden. Das Gute an diesen \u00e4lteren Geb\u00e4uden war, dass sie mit vielen Verzierungen gebaut waren. Immer wieder gab es kleine Vorspr\u00fcnge, die das Klettern leichter machten.<br><br>Bald genug schwang ich mich auf das weitl\u00e4ufige Dach. Ich blieb auf dem Bauch liegen und schob mich langsam auf den Turm an der Vorderseite zu. Nur weil ich um Gl\u00fcck gebeten hatte, musste ich es noch lange nicht herausfordern und aufrecht \u00fcber das Dach spazieren. Erst an der Turmwand stand ich auf, dr\u00fcckte mich eng an die Steine und zog mich auf den n\u00e4chsten Steinsims hoch. Der Falke hatte auf dem oberstens Sims des Turms gehockt. W\u00e4hrend ich von einem Sims auf den n\u00e4chsten kletterte, sang ich leise vor mich hin. Ein Schlaflied f\u00fcr den zweiten Falken, der zweifelsohne auf den Eiern sitzen w\u00fcrde &#8211; und mit dem wollte ich mich ganz sicher nicht streiten. V\u00f6gel waren sehr eigen, wenn sie ein Ei einmal als das eigene anerkannt hatten. Und sie schienen sich nie zu wundern, wenn sich in ihrem Gehege pl\u00f6tzlich ein Ei befand, das anders aussah als die selbst hineingelegten. Eigentlich eine sehr sympathische Eigenschaft. Ich konzentrierte mich wieder auf das Lied und zog mich vorsichtig auf den letzten Sims hinauf.<br><br>Eine Fensterscheibe war halb herausgebrochen. Ich hielt den Atem an und sp\u00e4hte ins Innere. Der Falke hockte in einer gro\u00dfen Kiste, die Fl\u00fcgel halb ausgebreitet, die Augen geschlossen, den Kopf gesenkt. Schlafend. Ich atmete auf. Schnell griff ich nach innen, \u00f6ffnete den Fensterriegel. Der Falke zuckte nicht einmal, als das Fenster knarrte und quietschte. Hoffentlich drangen die Ger\u00e4usche nicht bis nach unten zur Stra\u00dfe. Ich schl\u00fcpfte in den kleinen Raum hinter dem Fenster. Er war nicht einmal hoch genug, um aufrecht darin zu stehen. Geb\u00fcckt lief ich zu dem schlafenden Falken. Sicherheitshalber sang ich weiter und h\u00f6rte auch nicht damit auf, als ich nach dem Falken griff, ihn sanft hochhob.<br><br>Da lag es. Und mir verschlug es die Sprache. Das Ei glitzerte silbrig, blau und gr\u00fcn. Es war gr\u00f6\u00dfer als die Falkeneier. Ich starrte. Es war mindestens tausend Jahre her, dass wir Elfyr ein solches Ei hier in dieser Welt gesehen hatten. Selbst wir hielten sie hier f\u00fcr ausgestorben (allerdings nicht f\u00fcr blo\u00dfe Legenden, wie es die Menschen taten), die letzten ihrer Art waren l\u00e4ngst ausgewandert. Hatten wir gedacht. Eines der ersten Anzeichen f\u00fcr den Niedergang dieser Welt. Aber jetzt lag vor mir der Beweis, dass es Drachen noch gab. Zumindest einen. Ich kniete mich neben das Gelege. \u201eHallo\u201c, wisperte ich. Das Ei f\u00fchlte sich warm und hart an. Aus der N\u00e4he sah ich, dass keine glatte Schale hatte wie die anderen, sondern aus lauter winzigen Schuppen bestand. Es war etwas gr\u00f6\u00dfer als meine Hand. Ich dr\u00fcckte es an meine Brust und setzte den noch immer schlafenden Falken zur\u00fcck auf die anderen Eier.<br><br>Einen Moment lang stand ich einfach nur da, hielt das Drachenei mit beiden H\u00e4nden fest. Mir schien, als sp\u00fcrte ich ein leises Pochen darin. Ein schneller, leiser Herzschlag. Hoffnung. In diesem Moment war meine Entscheidung ganz klar: Ich w\u00fcrde bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die anderen Geschichten aus dem Mai findet ihr hier:<\/em><br>Carola Wolff <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/carolawolff.de\/nachts-sind-alle-katzen-gruen\/\" target=\"_blank\">Nachts sind alle Katzen gr\u00fcn<\/a> <br>C. A. Raaven <a href=\"https:\/\/www.c-a-raabe.de\/phantastischermontag\/urbfant02\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Get Your Guide<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2023 widmen wir uns den unterschiedlichsten Genres der Phantastik, im Mai ist es Urban Fantasy.) Beginnen wir mit einem Irrtum, dem auch andere magische Wesen durch die impertinenten Erz\u00e4hlungen der Menschen \u00fcber uns aufsitzen: unser Name. Wir sind weder Elfen, noch Elfinnen. Wir sind keine Feen und keine Elf*innen. Wir sind Elfyr. 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