Schreibimpuls am Mittwoch – träumen

Heute geht es beim kreativen Schreiben mal nicht ums Schreiben.

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Richtig gelesen, dieses Mal werden Stift und Papier weggelegt und etwas anderes ganz wichtiges fürs Schreiben getan: träumen. Tagträumen, um genau zu sein. Sich erlauben, einfach vor sich hinzuträumen, ohne gleich aufzuschreiben, was so in den Kopf kommt, sondern einfach die Gedanken kommen lassen und ihnen folgen, ganz vorsichtig, ohne sie zu stören, ohne ihnen eine bewusste Richtung zu geben.

Dazu suchst du dir einen Platz, an dem du dich wohl fühlst und an dem du es eine Weile lang aushältst, ohne gleich wieder aufzuspringen, um z.B. was zu trinken oder zu essen zu holen oder ähnliches. Notizbücher, Stifte, Computer sind nicht in Reichweite. Nimm dir eine Stunde Zeit, in der dich niemand stören darf – kein Telefon, keine Freundin, kein Freund, kein Familienmitglied, nicht mal ein Haustier. Das ist deine Traumzeit (wenn du mehr als eine Stunde Zeit dafür hast umso besser). Geschichten werden aus Tagträumen geboren. Und daher ist Träumen fürs Schreiben so wichtig. In diesem Sinne: schöne Träume!

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