Eine Reise nach Moritzburg

Am Samstagmorgen war es dann also soweit, es ging auf nach Schloss Moritzburg zur Aschenbrödel-Lesung. Passenderweise schneite es schon in Berlin –

 

was wunderschön aussah, aber natürlich auch bedeutete: „wetterbedingte“ Verspätungen bei der Bahn. Nun ja, irgendwann fuhr auch am Hauptbahnhof der Zug ein …

… und wenige Stunden, eine Zug- und eine Busfahrt später, bekam ich die perfekte Kulisse für die Lesung aus dem Märchenroman zu sehen:

 

Im Turm rechts –

 

durfte ich dann auf dem Bühnenthron Platz nehmen und aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ lesen. 🙂

Nach der Lesung ließen sich dann die Kinder auf dem Thron fotografieren, und ein Vater beschloss, dass am Abend einmal verkehrte Welt gespielt würde: Die Kinder sollten ihn ins Bett bringen und ihm zum Einschlafen die Geschichte vom Aschenbrödel zu Ende erzählen …

… als ich – mit viel Bahnverspätung – am Abend wieder in Berlin eintraf, war aller Schnee geschmolzen, als hätte es ihn nie gegeben – und mir blieb nur die Erinnerung an den verzauberten Berliner Schneemorgen und die wunderbare Lesung auf dem Schloss mit Schneelandschaft.

 

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