Drei Haselnüsse für Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg

Um Weihnachten herum wurde das Aschenbrödel bei Kaisers gesichtet – Liv Winterberg, deren Roman “Elisabetta” ihr unbedingt lesen müsst, hat mir das Beweisfoto geschickt. ;-)

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Und ganz bald geht das Aschenbrödel wieder auf Reise in die Nähe von Dresden, dorthin, wo viele Szenen aus dem Film gedreht wurden – auf Schloss Moritzburg. Dort lese ich am 22. Januar 2016 gleich zwei Mal: um 11 Uhr und um 15 Uhr. Vielleicht ist es ja auch wieder so hübsch verschneit wie im letzten Jahr …

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Schreibimpuls am Mittwoch – Gefundenes

Für die heutige Schreibanregung heißt: alle Wege mit wachen Blick begehen. Ob es der Weg von oder zur Arbeit ist, ein Spaziergang, der Weg zum Einkaufen, der Bummel durch die Straßen zum Treffen im Café, ins Kino oder eben wohin es heute auf diversen Wegen auch immer geht. Nimm von einem dieser Wege einen Gegenstand mit, der dir ins Blickfeld gerät. Etwas, das – scheinbar nutzlos – herumliegt, unbeachtet, bis es dir aufgefallen ist.

Es geht nicht darum, etwas zu kaufen (oder gar zu klauen), sondern unterwegs etwas zu finden, das du aufheben und mitnehmen kannst. Betrachte deinen Gegenstand, stell ihn dorthin, wo du am liebsten schreibst und verbringe etwas Zeit mit ihm.

Wie fühlt er sich an? Wo ist er hergekommen? Wieso hast du ihn mitgenommen? Wie würdest du ihn jemandem beschreiben, der/die ihn nicht sehen kann? Was ist seine Geschichte? Und welche Geschichte könntest du mit ihm erzählen …?

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Nimm dir Stift und Papier, schreib dir alle Fragen auf, die dir zu deinem Gegenstand einfallen, und auch die Antworten. Und wenn du magst, schreib etwas über deinen gefundenen Gegenstand hier in den Kommentaren – ich bin sehr neugierig, etwas über seine Geschichte zu erfahren! :-)

Grammatikfragen?

Wer schon immer mal wissen wollte, wie unterhaltsam Grammatik sein kann, sollte mal bei Angelika Jodl vorbeischauen. Die Autorin von “Die Grammatik der Rennpferde” wird in ihrem Blog die nächsten 63 Tage lang das Thema mit ihrer geballten Erfahrung als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache, ihrem Witz und Charme angehen. Mitlesen lohnt sich! Und was zu lernen gibt’s ganz nebenbei auch noch. ;-) Los geht’s hier. Ich wünsche gute Unterhaltung! (Und kann im Übrigen auch nur empfehlen, jede Chance zu nutzen, die Autorin und Grammatik-Expertin mal live zu erleben, es ist ein Genuss, wenn sie über Grammatik spricht.)

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Übrigens: Auf dem Blog gibt es auch eine Grammatik-Hotline, in der man der Expertin direkt grammatikalische Probleme schicken kann. Ein Service, von dem einige KollegInnen und auch ich über die private Connection schon länger profitieren.

Bilder einer Lesung

Sylvia Eulitz hat beim Klangbaum Salon wunderbare Fotos gemacht – hier also für alle, die nicht dabei sein konnten, ein paar Eindrücke von der Lesung:

 

 

 

 

Mehr Fotos gibt es hier. :-)

Vielen Dank noch mal für die Einladung und die wunderschöne Begleitung der Lesung am Cello und mit der Moderation – ich hatte einen wirklich schönen Abend, habe es genossen, vor einem gebannt lauschenden Publikum zu lesen und mich über die intensiven Gespräche danach gefreut!

Stadtmagie – Teil 6

Gefunden

Jedes Mal, wenn sie das Schild raushängen, mache ich es mir auf einer der Metallstreben gemütlich. Ich falle nicht auf. Ich bin genauo dunkel wie das Eisen. Niemand sieht mich, aber ich sehe alle – und schließe mit den Spatzen Wetten ab, ob dieses Mal jemand eintritt.

Die meisten von denen, die das Schild überhaupt bemerken, blicken skeptisch. Als könnte hinter der Tür eine Höllendimension lauern. Viele gehen ohnehin vorbei und bemerken das Schild nicht einmal.

Ich schmiege mich in die Krümmung der Eisenstrebe. Sie wärmt meinen Rücken. So wie der Teebecher meine Hände wärmt. Den aufsteigenden Dampf bemerken die Vorübergehenden noch seltener als das Schild.

Manchmal wüsste ich selbst gern, was hinter dieser Tür ist. Aber ich bin zu klein, um sie zu öffnen. Wenn Sie also mal vorbeikommen …